Impuls der Woche

von Edna Li

Jesu Taufe

Jesu Taufe im Jordan. Damals hat man noch ganz heftig getauft. Was heute bei uns passiert, ist ein müder Abklatsch. Wir haben die Taufe zivilisiert. Damals hat man, und es ist davon auszugehen, dass Johannes diese Praxis auch angewandt hat, den Täufling (einen Erwachsenen) solange untergetaucht, bis der ein Nahtoderlebnis hatte, oder jedenfalls so etwas ähnliches. Stellt Euch vor, das würde mit Euch gemacht. Was wären denn die Voraussetzungen dafür, dass Ihr jemandem erlauben würdet, das mit Euch zu machen?

Genau, Vertrauen müsste man zu dem Taufenden haben. Der müsste das können. Er müsste einen so lange unten lassen, wie man braucht, um eine Erfahrung zu machen und nur so lange, dass man dabei nicht umkommt.

Und man müsste auch viel Gottvertrauen haben, denn es kann trotz des Könnens des Taufenden ja auch mal schiefgehen. Und hoppla, ein kleiner unvorhergesehener Herzstillstand und man ist doch tot. Der Tod ist also in die Gleichung mit eingerechnet. Herr, mache mit mir, was Du willst. Dein Wille geschehe. Würdet ihr Gott das zugestehen?

Jesus hat in diesem Augenblick alles begriffen.

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